Raum-Beispiele

Signet: HT, Meine Initialen umgeben von geometrischen Formen
Mikrotypografischer Raum: Der Kleinbuchstabe a
Fotografischer Raum: Das Bild ist eigentlich zweigeteilt
Grafischer Raum: Das Versal-M samt Serifen entsteht durch abstrahierte Quader
Falsche Räume: Nur auf den ersten Blick stimmt alles
Typografischer Raum: Layoutskizze
Straßenraum: Die Risse sind wie Türen, erlauben einen Blick in den dahinter liegenden Raum

Schrift & Schreiben

Leidenschaftlich widme ich mich, seit meinem Abschluss als Grafiker, dem Gebiet der Schrift. 

In all den schönen Büchern zum Thema wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man geduldig und mit viel Sorgfalt an das Thema herangehen muss. Wer keine Zeit hat, der sollte lieber gar nicht damit anfangen (Tschichold).

Ich kann jedenfalls nicht mehr damit aufhören. Viele Buchstaben habe ich mittlerweile gezeichnet, manche von Ihnen gut, andere wiederum schlecht proportioniert. Ab da ich einen gewissen Sinn und Fortschritt darin sehe, bleibe ich dabei und gewähre hier einen Einblick in meine Entwicklung.

Hinweise erwünscht


Display-Garamond 

Schrift-Experiment

Hamburg, 2012

 

Das Projekt Display-Garamond entstand während der Wartezeiten auf Busse. Die äußeren und inneren Displayschriften der verschiedenen Buslinien, standen mir dabei sozusagen Modell. Ich dachte über die einzelnen Buchstabenformen und ihre Erkennbarkeit nach und überlegt mir, ob 

ich auch eine lesbare Schrift konstruieren könnte, die nur auf Punkten oder Quadraten basiert. Als Vorbild nahm ich mir die besonders gut lesbare Schrift Garamond, die sich schon seit Jahrhunder-

ten als Leseschrift etabliert hat.


Schriftblätter

Feder und Tusche

Berlin 2012

 

Wo haben die schönen Formen und Schwünge in den Buch-

staben ihren Ursprung? Im Schreiben. Hier sind ein paar Schriftblätter, denen man deutlich ansieht, dass die Hand aus der Übung ist. Die Blätter sind mit jeweils verchiedenen Federn geschrieben (Rund-

feder, Spitzfeder, Bandzug-

feder)

Schriftentwurf

Bleistift

Berlin 2012

 

Als ein Fan der von Hermann Zapf entworfenen Optima (Albert Kapr klassifizierte sie als Varia-Antiqua) habe ich mich selbst mit dem Entwerfen einer solchen Schrift beschäftigt. Unten kann man die Skizzenblätter sehen, die ich bisher angefertigt habe.